Jugendschutzeinstellungen auf Konsolen richtig nutzen
Ob Switch, PlayStation oder Xbox: Moderne Videospielplattformen ermöglichen es Eltern, ihre Kinder von unangemessenen Inhalten fernzuhalten, eine maximale tägliche Spieldauer festzulegen, Ausgabenlimits für In-Game-Käufe festzulegen und vieles mehr.
Videospiele sind aus der Freizeit unserer Kinder – und vieler Erwachsener – nicht mehr wegzudenken. Videospiele sind unterhaltsam, häufig lehrreich und ein Mittel, um mit Freunden gemeinsam Zeit zu verbringen. Das Angebot an Spielen ist riesig. Aber nicht alle Spiele sind für alle Altersstufen geeignet. Die Videospielindustrie setzt sich an vorderster Front dafür ein, dass Videospiele für alle, insbesondere für jüngere Spielerinnen und Spieler, ein angenehmes, sicheres und positives Erlebnis sind. Alle modernen Gamingplattformen, vom PC über Konsolen bis zum Smartphone, bieten Eltern die nötigen Werkzeugen, um den Spielekonsum ihrer Kinder zu lenken. Werfen wir gemeinsam einen Blick auf die wichtigsten Funktionen.
Mit PEGI geeignete Spiele erkennen
Wenn sich der Nachwuchs ein bestimmtes Spiel wünscht oder selber kaufen möchte, dann gilt es eine grundlegende Frage zu klären: Ist das Game für das Alter des Kindes geeignet? Dabei hilft die PEGI-Alterseinstufung. PEGI ist ein europaweit etabliertes System, das für jedes Spiel eine Altersempfehlung abgibt, sowie Informationen zu Inhalten, zum Beispiel, ob ein Spiel vulgäre Sprache enthält oder Glücksspiel thematisiert. Die Kennzeichnungen finden sich sowohl auf den physischen Spiele-Verpackungen als auch in den Online-Stores, die Spiele als Downloads anbieten. In diesem Artikel verraten wir noch mehr über PEGI.
Jugendschutzfunktionen nutzen
Egal ob Konsole, Tablet, Handheld, PC oder Smartphone: Alle modernen Spieleplattformen bieten Jugendschutzeinstellungen (häufig auch „Familieneinstellungen“), um den Spielekonsum der Kinder zu lenken. Wir empfehlen, die Regeln in Gesprächen mit den Kindern gemeinsam aufzustellen, um zu Vereinbarungen zu kommen, die für Eltern wie Kinder gleichermaßen funktionieren. Festlegen lassen sich unter anderem:
- Spiele welcher Altersklasse gespielt werden können – Basis ist die PEGI-Altersfreigabe
- Wie viel Zeit Kinder mit Spielen verbringen können. Auch Differenzierungen sind möglich (mehr am Wochenende, weniger unter der Woche)
- Ob Kinder beim Onlinespielen kommunizieren dürfen, beziehungsweise mit wem (nur mit Freunden, nur mit Freunden von Freunden…)
- Ob In-Game-Käufe erlaubt sind und wenn ja mit bis zu welchem Budget
Gemeinsam spielen!
Gaming ist ein wunderbares Hobby mit vielen positiven Aspekten. Spiele fördern die soziale Interaktion genauso wie die Hand-Auge-Koordination. Daher unser abschließender Tipp: Belassen Sie es nicht beim Festlegen der Jugendschutzeinstellungen! Eltern sollten ihre Kinder bei ihrem Hobby begleiten. Interessieren Sie sich dafür, was Ihre Kinder spielen! Spielen Sie gemeinsam! Die Rolle der Eltern ist für die Entwicklung der Kinder entscheidend – und das gilt auch im Hinblick auf das Hobby Videospiele.
How-to Jugendschutz
Wie die Jugendschutzeinstellungen auf den einzelnen Plattformen genau funktionieren, erklären die Hersteller auf ihren Homepages.


